27 Dec
27Dec

Für diejenigen die das noch nicht kennen möchte ich dieses Rezept hier teilen.

Ich habe heute Großproduktion gestartet, werde meine Familie damit ausstatten.

Du kannst es prophylaktisch täglich nehmen oder bei akuten Erkältung/Halsschmerzen/Schnupfen/Nebenhöhlenentzündung,  mehrmals täglich ein Esslöffel zu dir nehmen. 

 Zutaten:

  • 1 l Apfelessig – Bio und naturtrüb
  • 60 g Knoblauch – fein gewürfelt 
  • 150 g Zwiebeln – fein gewürfelt 
  • 40 g frische rote Chili fein gewürfelt alternativ getrocknete Chili-Flocken 
  • 60 g frischer Ingwer – fein gewürfelt 
  • 40 g frischer Meerrettich – fein gewürfelt alternativ aus dem Glas aber keine Sahnemeerrettich! 
  • 60 g frische Kurkumawurzeln – fein gewürfelt alternativ Kurkuma Pulver 
  • 300-400 g  Bio Blütenhonig

Natürliches Antibiotikum – die Zubereitung

Alle Zutaten – bis auf den Essig – zusammen in eine Schüssel geben und gründlich mischen. Die Mischung in ein großes Einmachglas füllen. Den Apfelessig da zugießen. Der Inhalt soll gut bedeckt sein. Gut durchrühren. Das Glas wird nun zwei Wochen lang an einen kühlen und trockenen Platz gestellt. Während dieser Zeit zweimal täglich durchrühren. So gehen die Wirkstoffe in den Essig über. Nach zwei Wochen kann der Essig in eine Flasche abgeseiht werden. Eventuell den Mix in ein sauberes Baumwolltuch geben und gut ausdrücken. Die Flüssigkeit hingegen ist Dein selbst gemachtes natürliches Antibiotikum. Den übriggebliebenen Mix kannst Du sehr gut noch zum Kochen verwenden.

Nach zwei Wochen ist dein Auszug fertig, nach dem abseihen in saubere Flaschen füllen im Kühlschrank aufbewahren.

Die Zutaten einzeln:

Apfelesseig


Apfelessig -Aufgrund der Apfelsäure, die antiviral wirkt, kann Apfelessig als effektives Hausmittel zur Vorbeugung von Erkältungen genutzt werden. Apfelessig reinigt die Lymphknoten, senkt Cholesterinwerte und reguliert den Blutdruck. Apfelessig enthält Apfelsäure, die gegen Pilze und bakterielle Infektionen wirkt. Entgiften mit Apfelessig: Der Apfelessig-Drink soll einen positiven Einfluss auf die Leber haben und beim Abtransport sowie dem Ausscheiden von Giftstoffen helfen 

  • antiviral
  • reinigend auf die Lymphe
  • Cholesterinsenkend
  • Blutdruck regulierend
  • antimykotisch
  • antibakteriell



Knoblauch

Knoblauch enthält das stärkste natürliche Antibiotikum, das in der Natur vorkommt: das Allicin. Damit ist Knoblauch quasi „von Natur aus“ ein starkes Antibiotikum. Die Knolle bekämpft viele schädliche Bakterien und Pilze und schont dabei die Darmflora, indem er die Zahl der nützlichen Darmbakterien erhöht und somit zur Sanierung der Darmflora beiträgt. In-vitro-Studien bescheinigen dem Knoblauch überdies eine antivirale Wirkung.

  • antiviral
  • antimykotisch
  • antiseptisch


Zwiebeln



Zwiebeln sind die nächsten Verwandten des Knoblauchs. Auch sie enthalten Allicin, wenn auch nicht in so hoher Dosierung. Zwiebeln punkten mit Schwefelverbindungen und Quercetin auf, die ebenfalls antibiotische und desinfizierende Wirkungen haben. Die Zwiebel verstärkt die Knoblauchwirkung und bildet gemeinsam mit Knoblauch ein starkes Duo gegen Krankheiten (besonders bei Atemwegsinfektionen)

  • antibiotisch
  • antiseptisch


Chili

 Chilipflanze schützt sich durch den Stoff Capsacin, gegen Fressfeinden. Die hat einen Keimtötende Wirkung und  kann unser Immunsystem durch seine Schärfewirkung unterstützen. Das Capsaicin gaukelt den Nerven vor, dass die Schleimhäute verletzt sind. Der Körper reagiert mit vermehrter Durchblutung, diese stärkere Durchblutung fördert lokal die Immunabwehr. Chili wirkt cholesterinsenkend, kann die Magenschleimhaut schützen und regt noch dazu die Kalorienverbrennung an, stärkt die Lunge. 



Ingwer

Die Scharfstoffe des Ingwers wirken ähnlich wie das Aspirin schmerz- und endzündungshemmend. Die im Ingwer enthaltenen Scharfstoffe, Gingerole und Shogaole heizen uns von innen auf und können so eine anregende Wirkung auf die Durchblutung haben. Ingwer hat nachweislich einen antioxidativen und entzündungshemmenden Effekt. Auch gegen Übelkeit kann die Einnahme von Ingwer helfen. 

antibakteriell


Meerrettich

Die Inhaltsstoffe des Meerrettichs (Armoracia rusticana) werden erst bei Verletzung des Pflanzengewebes freigesetzt, dann aber fließen die Tränen und es läuft die Nase. Meerettich wirkt schleimlösend, regt Galle und Magen an und macht unser Essen verträglicher. Und er ist eine echte Vitamin C-Bombe. Aber der Meerrettich kann weit mehr: Meerettich wirkt aktiv gegen Pilze und Bakterien. Besonders vorteilhaft wirkt er sich auf die Atemwege aus, auf Nasennebenhöhlen und die Lungen. Verstopfte Neben- und Stirnhöhlen werden gereinigt, die Blutzirkulation verbessert und Infekte oft wirksam bekämpft

  • antimykotisch
  • antibakteriell

Kurkuma

Kurkuma In der indischen Ayurvedalehre und in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gilt Kurkuma seit Jahrhunderten als Heilpflanze. Das gelbe Extrakt soll bei Arthrose, Diabetes, Magen-Darm-Beschwerden und sogar bei Alzheimer und Krebs helfen.  Kurkuma – vor allem das in der Pflanze enthaltene Curcumin –, wirkt entzündungshemmend. Das Curcumin dockt sich an Enzymen an, die an Entzündungsvorgängen im Körper beteiligt sind, und blockiert diese. Kurkuma bekämpft Infekte, reduziert Entzündungen und lindert sogar Gelenkschmerzen und soll nicht zuletzt einer Demenz vorbeugen. Wie ich in mein Beitrag Goldene Milch, erwähnt habe, ist auf die Qualität zu achten ist sehr wichtig. Wenn Du mein Empfehlung folgen möchtest, gelangst Du hier zu den Shop von Cellavita. Dort erhälts Du Kurkuma in guten Bio Qualität.

 Beim Kauf erhalte ich ein kleinen Provision, damit unterstützt Du mein Arbeit. Für dich entstehen keine Mehrkosten.

  • antiphlogistisch
  • antioxidativ


Honig



Die Blütenhonig leistet aufgrund seiner antibakteriellen, antimykotischen und antioxidativen Wirkung sowohl bei Infekten als auch bei vielen entzündlichen Prozessen gute Dienste. 

Im Verlauf der Futterkette im Bienenstock entstehen sogenannte Inhibine. Das sind Stoffe, die das Wachstum von Pilzen und Bakterien hemmen. Für die Bienen das enorm wichtig. So wird verhindert, dass sich im Bienenstock, wo ca. 70 000 Bienen bei bis zu 35 Grad Celsius auf engstem Raum zusammenleben, Krankheiten ausbreiten können.

 Eine Extrasuperkraft von Honigs ist seine Fähigkeit, die Bildung von Biofilmen zu verhindern. Das sind Zusammenschlüsse von krankhaften Bakterien im Körper. Der Honig soll das Kommunikationssystem dieser Bakterien stören, so dass diese Bakterien nicht mehr als geschlossene Gruppe agieren können und so auch angreifbarer vom körpereigenen Immunsystem werden.

  • antibakteriell
  • antimykotisch
  • antioxidativ
Kommentare
* Die E-Mail-Adresse wird nicht auf der Website veröffentlicht.